Ein Fonds, der einen Börsenindex wie den DAX oder MSCI World möglichst genau nachbildet — passiv und kostengünstig.
Ein Indexfonds ist ein Investmentfonds, der einen bestimmten Börsenindex nachbildet — also zum Beispiel den DAX, den MSCI World oder den S&P 500. Das Ziel ist nicht, den Markt zu schlagen, sondern die Marktrendite möglichst genau abzubilden. Das nennt man passives Investieren.
Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds trifft beim Indexfonds kein Manager aktive Kaufentscheidungen. Stattdessen wird die Zusammensetzung des Index automatisch abgebildet. Das macht Indexfonds deutlich günstiger.
Alle ETFs sind Indexfonds, aber nicht alle Indexfonds sind ETFs. Der Hauptunterschied liegt im Handel:
In der Praxis haben ETFs den klassischen Indexfonds fast vollständig verdrängt, weil sie flexibler und oft noch günstiger sind.
Die Antwort ist verblüffend einfach: Kosten. Ein aktiv gemanagter Fonds kostet oft 1,5% bis 2,5% pro Jahr. Ein Indexfonds kostet 0,07% bis 0,30%. Auf 30 Jahre macht dieser Unterschied Zehntausende Euro aus.
Nehmen wir ein Beispiel: Du investierst 10.000 Euro für 30 Jahre. Bei 7% Marktrendite pro Jahr und 0,2% Kosten (Indexfonds) wächst dein Depot auf ca. 74.000 Euro. Bei 2% Kosten (aktiver Fonds) landen nur ca. 47.000 Euro in deiner Tasche. Der Unterschied: 27.000 Euro — allein durch Kosten.
Es gibt tausende Indizes, die verschiedene Marktsegmente abbilden:
Robo-Advisor wie Quirion oder Scalable Capital setzen ausschließlich auf Indexfonds bzw. ETFs. Sie kombinieren mehrere Indexfonds zu einem diversifizierten Portfolio und passen es automatisch an dein Risikoprofil an.
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