Das Rentenniveau in Deutschland sinkt: Von ca. 48 % des letzten Nettoeinkommens heute auf ca. 43–45 % bis 2040 laut Rentenversicherungsbericht. Für viele bedeutet das: Die gesetzliche Rente reicht nicht. Die Frage ist nicht ob eine Rentenlücke entsteht — sondern wie groß sie wird und wie man sie schließt.

So berechnest du deine Rentenlücke

Schritt 1: Rentenbescheid lesen (die Deutsche Rentenversicherung schickt ihn jährlich). Dort steht deine voraussichtliche Rente bei Rentenbeginn. Schritt 2: Aktuellen Lebensstandard in € bewerten — wie viel brauchst du monatlich netto? Schritt 3: Differenz berechnen. Beispiel: 2.000 € netto Bedarf - 1.200 € gesetzliche Rente = 800 € Rentenlücke monatlich.

Wie viel ETF-Kapital schließt die Rentenlücke?

Monatliche RentenlückeBenötigtes ETF-Kapital (4%-Regel)
500 €/Monat150.000 €
800 €/Monat240.000 €
1.000 €/Monat300.000 €
1.500 €/Monat450.000 €
ETF Ergänzung gesetzliche Rente 2026: Rentenlücke schließen

Welcher Sparplan schließt die Lücke?

Beispiel: Ziel 300.000 € bis 67, aktuell 35 Jahre alt, 32 Jahre Ansparphase. Bei 7 % Rendite braucht man ca. 270 €/Monat um 300.000 € zu erreichen. Bei 200 €/Monat und 7 %: ca. 225.000 €. Früher anfangen = niedrigere monatliche Rate nötig. Mit 25 Jahren starten statt 35: gleiche 300.000 € mit nur ~150 €/Monat.

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Steuerliche Aspekte: Rürup, Riester oder ETF frei?

ETF-Sparplan ohne staatliche Förderung ist steuerlich einfach: Abgeltungssteuer auf Gewinne beim Verkauf. Rürup-Rente (Basisrente): steuerlich absetzbar, aber nachgelagert versteuert bei Rentenbezug, keine Flexibilität. Riester: staatliche Zulagen, aber geringe Rendite und komplizierte Produkte. Fazit der meisten Finanzexperten: Für flexible Selbständige und Angestellte mit guter Selbstdisziplin ist ein freier ETF-Sparplan oft renditeoptimaler. Vergleich: Rürup Rente vs. ETF.